Die Vorsorge für die eigene Gesundheit wird immer wichtiger. Eine gute, private Versicherung hat viele Vorteile, die für die Versicherten bei ärztlichen Behandlungen und Vorsorgemaßnahmen von Vorteil sind. Eine private Versicherung beinhaltet in der Regel mehr Leistungen als der Versicherungsschutz durch eine gesetzliche Krankenkasse.
Privat Versicherte können in der Regel zwischen verschiedenen Versicherungstarifen frei wählen. So haben die unterschiedlichen Versicherungen verschiedene Versicherungstarife zwischen denen man als Versicherungsnehmer wählen kann. So gibt es meist sogenannte Basistarife, die günstiger sind, aber auch weniger Leistungen enthalten. Meistens kann man zwischen einem Basistarif, einem Standardtarif und einem Komforttarif wählen. Mit der Wahl eines bestimmten Tarifes und der Aufnahme von Zusatzleistungen kann sich der Versicherungsnehmer durch eine private Versicherung die Optionen zusammenstellen, die er benötigt. Die persönliche Zuschneidung auf die individuellen Versicherungsbedürfnisse ist ein Vorteil der privaten Krankenversicherung gegenüber dem gesetzlichen Versicherungsschutz.
In den Genuss einer privaten Krankenversicherung können leider nicht alle Menschen kommen. Nur, wer bestimmte Voraussetzungen erfüllt, wird in eine private Versicherung aufgenommen. Beamte, Angestellte mit einem Mindestjahreseinkommen, Richter, Landtags- und Bundestagsabgeordnete. Insgesamt sind in Deutschland etwa 10 Prozent der Bevölkerung durch eine private Versicherung krankenversichert.
Die Versicherungsbeiträge für eine private Krankenversicherung sind für jüngere Menschen oft sogar günstiger, als die der gesetzlichen Krankenkassen. Ein Wechsel in eine private Versicherung ist besonders lohnend für junge Menschen, die einen guten Gesundheitszustand und ein hohes Einkommen haben. Ob aber grundsätzlich eine private Versicherung günstiger ist als die gesetzliche Versicherung, kann pauschal nicht festgestellt werden. Die Versicherungsbeiträge werden bei jeder Versicherung anders und vor allem individuell berechnet. So errechnet sich der Beitrag für die private Versicherung beispielsweise anhand des Eintrittsalters und des Gesundheitszustands des Versicherungsnehmers. Die Versicherungsbeiträge für eine gesetzliche Krankenkasse werden immer prozentual vom Einkommen des Versicherten berechnet und sind demnach bei besserem Einkommen entsprechend hoch. Des Weiteren muss man bedenken, dass eine private Versicherung mehr Leistungen abdeckt, als eine gesetzliche Krankenkasse und mehr Leistungen kosten in der Regel auch mehr Geld. Gesetzlich Versicherte hingegen müssen viele zusätzliche Leistungen aus eigener Tasche bezahlen. Auch die berufliche Situation hat Einfluss auf den Beitrag. Für Beamte ist beispielsweise in den meisten Fällen der Versicherungsschutz durch eine private Versicherung günstiger. Diese Berufsgruppe muss nur einen Teil selbst versichern, für den anderen Teil kommt die Beihilfestelle auf.
Bestimmte Leistungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr übernommen. Wollen gesetzlich Versicherte trotzdem gerade diese Leistungen, beispielweise Vorsorgeuntersuchungen, müssen sie diese ärtzlichen Leistungen selbst bezahlen. Besonders bei der Erstattung von Vorsorgeuntersuchungen zeigen sich die Unterschiede zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung. Wer nicht die Möglichkeit hat, eine private Versicherung abzuschließen, muss sich trotzdem nicht mit den geringeren Leistungen zufrieden geben. Denn auch gesetzlich Versicherte können ihren Versicherungsschutz aufstocken und dem Versicherungsniveau der privat Versicherten anpassen. Die Lösung heißt private Zusatzversicherungen. Diese Versicherungen können sowohl von privat Versicherten, als auch von Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkasse abgeschlossen werden.